Tochterverein der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit

GV-Schlutup Aktuell

09.03.2019

Jahreshauptversammlung 2019

Zusammenfassung/Kurzprotokoll

Vom Dienstag, 26. Februar 2019 / 19.00 Uhr, in der Clubgaststätte des TSV Schlutup, Palinger Weg 56a, 23568 Lübeck

Ein ausführliches Protokoll wird auf der nächsten Jahreshauptversammlung zur Abstimmung ausgelegt.

 

Ehrungen und Gedenken

Verstorben in 2018 sind: Bodo Kolterjahn, Carola Gieth-Speth, Roswitha Hüsing und Helga Giese. In 2019 verstorben: Ursula Loseries und Brigitte Ziebell sowie Hans-Jürgen Wolter, einen Tag vor seinem 78. Geburtstag, am Montag den 25.02.2019.

Die Versammlung erhebt sich zu Ehren der Verstorbenen zu einer Gedenkminute.

 

Ernst-Otto Reimann für seine Verdienste als Beisitzer

Der Beisitzer des Vorstands des GV, Ernst-Otto Reimann, tritt nicht erneut zur Wahl an. Der Vorsitzende lobt und ehrt seine geleistete Arbeit und hervorragendes Engagement, auch über die Grenzen des GV hinaus und übergibt ein Präsent. Herr Reimann wird dem Vorstand weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Horst Persohn für sein Lebenswerk

Horst Persohn wird für sein außergewöhnlich großes und lebenslanges Engagement sowie für seine Verdienste rund um die Freiwillige Feuerwehr gelobt und geehrt. Ein Präsent unterstreicht die Anerkennung der Leistung.

Werner Lopitz  wird ein Präsent als Dank für die Instandsetzung der Gedächtniswand überreicht.

Klaus Köpp wird in Abwesenheit ebenfalls für seine fortwährenden, langjährigen Reparaturarbeiten an der Lichtanlage der Wand gedankt.

Günter Steffen erhält ein Präsent für die Überdachung des Fischerkahns Schlu.2a auf dem Kirchhof St. Andreas (siehe auch Pressebericht). Da Herr Steffen beabsichtigt, seine Aktivitäten für Schlutup aus Altersgründen stark zu reduzieren, wird ihm noch einmal ausdrücklich für seine außergewöhnlich umfangreichen Verdienste um Schlutup gedankt.

Bericht des 1. Vorsitzenden

Entspricht im Wesentlichen dem Jahresbericht 2018 (siehe Jahresberichte).

Ergänzungen:

Sperrung des Palinger Weges

Ein Stimmungsbild zur Situation der Sperrung des Palinger Weges hinter der Einmündung zum Bardowieker Weg wird eingeholt. Eine deutliche Mehrheit der Versammlung spricht sich nach Diskussion dafür aus, dass der GV sich um eine Wiederöffnung einsetzt. Folgende Argumente werden vorgebracht:

  • Verlängerung der Rettungswege für die Schlutuper Siedlung um mind. 5 Minuten
  • Uneingeschränkte Nutzung als Straße bereits mehrere Jahrzehnte möglich
  • Deutliche Erhöhung der Frequenz bei betroffenen Ausweichstraßen
  • Erhöhung der gesundheitsschädlichen Immissionen durch Fahrwegverlängerung 
  • Hauptschulwege der Willy-Brand Schule nun deutlich stärker frequentiert
  • Radwegsperrung zwingt Radfahrer älter 10 Jahre auf die Wesloer Straße
  • Grundlage für zurückgebaute Zebrastreifen (Verkehrszählung) steht erneut in Frage
  • Moralische Verpflichtung des Eigentümers (Eigentum verpflichtet)
  • Erreichbarkeit des Freibades im Sommer ebenfalls betroffen
  • Gefühlte Geiselnahme zur Durchsetzung von Interessen muss beendet werden
  • Politik wird aufgefordert im Sinne der Schlutuper zu verhandeln

Das Mitglied des GV, Thomas-Markus Leber (FDP), nimmt das Thema mit in den Bauausschuss.

Sky Markt / Bemühungen des GV

Der GV hat bereits Anfang Okt. 2018, bereits vor der Schließung des Marktes, Kontakt zu einem renommierten Vollsortimenter aufgenommen. Die dortige Abteilung „Standortsicherung Schleswig-Holstein - Geschäftsbereich Expansion/ Standortsicherung“ mit Sitz in Neumünster prüft derzeit die Situation des Standortes und steht in Kontakt mit der Coop Schleswig-Holstein, der Eigentümerin des Standortes.

Bericht des Kassenwartes

Der Bericht des Kassenwartes legt die aktuelle finanzielle Situation des GV dar. Der Kassenprüfer Horst Persohn spricht in seinem Bericht von erstklassig geführten Büchern und voll umfänglicher Transparenz der Geschäftsvorgänge. Die Versammlung erteilt dem Kassenwart und dem gesamten Vorstand einstimmig die Entlastung.

Neuwahlen

Ausgeschieden aus dem Vorstand ist Ernst-Otto Reimann. Herrn Reimann wurde gebührend gedankt, er wurde mit großem Beifall verabschiedet.

Neu hinzugewählte Beisitzer sind Jens Schmiedeberg (55) und Justus Frenz (39). Letztgenannter leitet einen Generationenwechsel ein und deckt damit die Zielgruppe der jungen Eltern mit schulpflichtigen Kindern ab. Miriam Holst und Michaela März sowie auch Michael Kieckbusch werden in ihren Ämtern bestätigt und stehen dem Vorstand für zwei weitere Jahre zur Verfügung.

Aktuelle Zusammensetzung des Vorstands

Achim März / 1. Vorsitzender

Michael Kieckbusch / 2. Vorsitzender

Stefan Grunow / Kassenwart

Michaela März / Schriftwartin

Miriam Holst / Beisitzerin

Dirk Runge / Beisitzer

Jens Schmiedeberg / Beisitzer

Justus Frenz / Beisitzer

Verschiedenes

Grußwort Dr. Carsten Grohmann (Kreisvorsitzender der CDU)

Vor dem Grußwort weist der Vorsitzende, Achim März darauf hin, dass der GV überparteilich und politisch unabhängig handelt.

Das Mitglied Dr. Grohmann lobt den Einsatz des GV für den Standort Schlutup und bestärkt viele Themen des GV als wichtig und richtig. Er sagt Unterstützung zu.

Dank an Uwe-Jens Iwers

Vor 10 Jahren hat Uwe-Jens Iwers die Homepage des GV aus der Taufe gehoben und dann jährlich um die jeweiligen Berichte des GV ergänzt.

Im Namen der Schlutuper Runde werden viele Informationen und aktuelle Ereignisse rund um Schlutup durch Herrn Iwers aufbereitet. Für sein zuverlässiges Engagement dankt ihm der Vorsitzende ausdrücklich und überreicht unter Applaus der Versammlung ein Präsent.

Dank an Uwe Muss

Mitglied Uwe Muss hat den GV mit der Neugestaltung der Homepage des GV einen großen Schritt in die Zukunft geführt. Hierfür wird ihm mit einem Präsent gedankt.

 

28.02.2019 14:49

Unser GV Jahresbericht 2018 ist online

Mitgliederanzahl zu Jahresbeginn

Zum Jahreswechsel 2016/17 zählte der GV 403 Mitglieder, zum Jahreswechsel 2017/18 waren es 469 Personen und 2018/19 sind es bereits sagenhafte 525 Mitglieder, die uns die Treue halten. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre ein Zuwachs von mehr als 120 Personen oder mehr als 30%. Zur JHV erfolgt, wie in jedem Jahr ein Gedenken der verstorbenen Mitglieder.

24.02.2019

Jahreshauptversammlung Gemeinnütziger Verein Schlutup e.V.

Der Gemeinnützige Verein Schlutup lädt zu seiner Jahreshauptversammlung am Dienstag, 26. Februar, um 19 Uhr in die Gaststätte des TSV Schlutup, Palinger Weg 56a, ein. In den Einladungen an die Mitglieder war versehentlich ein falscher Zeitpunkt angegeben.

Wie immer geht es um einen Rückblick auf das vergangene Jahr und um unsere Anstrengungen um eine offene und zufriedene Gemeinschaft in unserer Schlutuper Gesellschaft. Ehrungen, die Aussicht auf die Herausforderungen 2019 und weitere aktuelle Themen werden an diesem Abend angesprochen und gerne auch andiskutiert. Der Vorstand wird sich an diesem Abend erweitern und auch verjüngen. Mitglieder, Gäste und Nichtmitglieder des Gemeinnützigen Vereins sind herzlich willkommen.

27.12.2018 13:30

Fischerkahn von 1965 in Schlutup abgedeckt

Günter Steffen fragt nicht lange nach, er tut was erforderlich ist. Als langjähriges Mitglied des Gemeinnützigen Vereins Lübeck-Schlutup e.V. und der Schlutuper AWO Schlut-up Stuv hat Günter Steffen seine Freizeit ganz in den Dienst des Wirkens für sein schönes Schlutup gestellt. Da er sich nun aus Altersgründen etwas mehr zurückziehen möchte, realisiert er schnell noch eine enorm wichtige Aufgabe für die Gemeinschaft.

Auf dem Kirchhof der St. Andreas Kirche steht seit 40 Jahren ein alter Fischerkahn der Fischerfamilie Kranz. Der Gemeinnützige Verein Lübeck-Schlutup e.V, hat die Patenschaft übernommen und ist bemüht, die Schlutup über Jahrhunderte prägende Fischerei in Erinnerung zu halten. Der Kahn, der letzte seiner Art und in Schlutup gefertigt, stammt aus dem Jahre 1965 und trotzt seit dem Wind und Wetter. Alte Bilder aus der Fischerei Schlutups zeugen von der Wadenfischerei, zu der immer zwei Fischerboote im Einsatz waren. Eine körperlich sehr schwere Arbeit bestimmte stets das Leben an der Trave. Bereits 1978 außer Dienst gestellt, sorgte Peter Schöttler einst für den Ehrenplatz auf dem Kirchhof der Schlutuper Fischerkirche.

Trotz regelmäßiger Erneuerung des Anstrichs, nagt der Zahn der Zeit an dem Gefährt. Eine Lösung musste her. G. Steffen, gelernter Lithograf, fertigte technische Zeichnungen an und stellte diese dem Vorstand des GV vor. Schnell war man sich einig. Etwa 1.000€ vom GV und viele Stunden des Zuschneidens, Bohrens, Fügens und Aufbauens flossen in die Lösung ein. Nicht nur die Abdeckung wurde realisiert, nein eine authentische Proviantkiste der Fischer, eine Rammp, wurde in liebevoller Kleinarbeit von Günter Steffen gezimmert und dem Kahn hinzugefügt.

Kurz vor Weihnachten war es nun soweit. Die von Günter Steffen vorgefertigten Einzelteile wurden per Anhänger zum Bestimmungsort gebracht. Viele fleißige Helfer fassten mit an und bugsierten die sperrigen Abdeckungen an die richtige Stelle. Fischermeister Heinrich Bade, einer der letzten seiner Zunft war mit dabei. Auch der Vorsitzende der Schlutuper AWO Außenstelle, Hans-Jürgen Wicke und Michael Kieckbusch, Stellvertretender Vorsitzender des GV halfen mit. Roland Petersen und Jürgen Spiel von der AWO ließen es sich nicht nehmen mit anzupacken. Gemeindepastor Kai Schäfer gab dem Projekt seinen Segen und lobte die professionelle Umsetzung.

 

(Bild 1 v. links H.J. Wicke, Heinrich Bade und Günter Steffen)

„Ich bin begeistert von so viel Bürgersinn, wie es Günter Steffen und seine fleißigen Helfer regelmäßig an den Tag legen. Hier wird vorgemacht, was eine starke Gemeinschaft ausmacht. Gottlob gibt es diese Gemeinschaft in Schlutup und es bringt viel Freude sein Wirken in den Dienst einer derart lebendigen Gesellschaft zu stellen“ sagt Achim März, Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins Schlutup.

Einweihungszeremonie mit Richtspruch (Richtkranz im Hintergrund)

(Bild 2 v. Links: H.-J. Wicke, Vorsitzender der AWO Slut-up Stuv; Heinrich Bade, Fischermeister; Jürgen Spiel und Roland Petersen, AWO; Michael Kieckbusch, stellv. Vors. Gemeinnütziger Verein Lübeck-Schlutup e.V.; Günter Steffen, Baumeister)

Einweihungszeremonie mit Richtspruch (Richtkranz im Hintergrund):

„Mit Gunst und Verlaub - Schön ist es doch für einen Handwerksmann das Werk mit einem Spruch zu weihen. Der Handwerksmann hat gezeichnet, gesägt, gehobelt und geschliffen, um diesen alten, schönen Kahn ein Dach zu verpassen, damit er Wind und Wetter geschützt, unseren Nachkommen noch viele Jahre erhalten bleibt. Das alles hält und standhaft bleibt, das liegt allein in Gottes Hand. Der Gemeinnützige Verein Schlutup hat ohne Schwanken und Zweifel dieses Objekt riskiert und erfolgreich finanziert. Feuer, Wasser, Ungemacht, Hader und Unglücksfälle bleiben fern von dieser Stelle.

Nun Freunde kommt und schenk euch ein, der Bauherr und seine Mitglieder sie sollen Leben - Sie leben hoch!

Es leben frei, ruf ich von dieser Stelle allen die geholfen haben - Sie leben hoch!

Alle Gäste die hier stehen - Sie leben hoch!

Ich leere mein Glas bis zur Neige - und nun du Glas, fahr hin zum Grund - geweiht sei dieses Dach zur Stund!“ / Günter Steffen


Achim März: Allen Lesern möchten wir hiermit folgende Botschaft mit auf den Weg geben: „Mögen wir auch in 2019 allen Herausforderungen gewachsen sein. Nutzen wir unsere Stärken, das Positive zu leben, motivieren wir die Starken, unsere Gemeinschaft zu fördern – dies gilt für alle Lebensbereiche und schafft eine hohe Zufriedenheit. Zufriedenheit ist Glück und für dieses Glück können wir selbst sorgen.“

 

27.10.2018

Chef des Euro- Rettungsschirms sprach in Schlutup

150 Gäste und Mitglieder des Gemeinnützigen Vereins Lübeck-Schlutup e.V. haben am Freitag einen unvergesslichen Abend erleben dürfen. Zu Gast war der Chef des Euro- Rettungsschirms Klaus Regling, ein gebürtiger Lübecker. Er versicherte, dass der Euro stabil sei und bleibe.

 

Der Herrenabend des Gemeinnützigen Vereins ist eine Traditionsveranstaltung – es begibt sich zum 67. Male im 115. Jahr des Bestehens des altehrwürdigen Vereins, dass sich Herren und einige wenige Damen zu diesem gesellschaftlichen Höhepunkt in Schlutup einfinden. Festlich geschmückte Tafeln, leckeres vom Hering, Geselligkeit, Gesang und eine überzeugende Gastrede aus berufenem Munde sind die Zutaten für einen erfolgreichen Verlauf dieses Abends.

Mitglied Holger Simon versucht es seit fünf Jahren, unseren diesjährigen Gastredner nach Schlutup zu locken. Klaus Regling reiht sich ein in die Riege namhafter Redner wie zum Beispiel Björn Engholm vor einigen Jahren.

Klaus Regling ist der Managing Director des EMS (European Stability Mechanism) - des Euro Rettungsschirms und damit eine Schlüsselfigur im Krisenmanagement der Europäischen Währungsunion. In den 90er Jahren bereitete Klaus Regling an der Seite des damaligen Finanzministers Theo Waigel die Einführung des Euro vor und formulierte jene Defizitvorgaben, die den Euro so stabil wie die D-Mark machen sollten. Mit der Schuldenkrise 2010 kam jedoch alles anders. Von den 500 Milliarden, über die der ESM wacht, wurden bald Milliarden als Hilfskredite für Irland, Portugal, Spanien, Zypern und vor allem Griechenland gebraucht, um Zeit zu gewinnen und diesen Ländern wieder auf die Beine zu helfen. Dass dies bis heute fast vollständig gelingt, ist vor allem das Verdienst des gebürtigen Lübeckers: "Der Euro ist und bleibt eine stabile Währung."

Klaus Regling wurde in 2010 vom Kreis der Europäischen Finanzminister beauftragt einen Rettungsschirm aus der Taufe zu heben, welcher die Gemeinschaft der Euroländer in die Lage versetzt, in Krisensituationen im Sinne des Erhalts der Gemeinschaft zu reagieren. Das Konzept greife hervorragend, und so könne man trotz aller Widrigkeiten bei der Einführung und Umstellung von der Erfolgsgeschichte des Euro reden. Europa gehe es gut, wirtschaftlich – die Kandidaten hätten ihre Hausaufgaben gemacht, aber auch arbeitsmarktpolitisch – die Krisenländer stabilisierten sich nachhaltig.

Langanhaltender Applaus ehrte den Redner für seine positive Sichtweise der Währungsunion und des Euro.

Der Honorarkonsul Dänemarks Carsten Bliddal, als Schlutuper auch Mitglied des GV, erklärte im Anschluss an die Rede, er wünsche sich, der Redner möge doch einmal die Dänen von der Währung des Euro überzeugen – ihm, Herrn Regling würde er diese schwierige Überzeugungsarbeit absolut zutrauen.

Volker Wiek, ebenfalls langjähriges Mitglied im GV ergreift das Wort und fasste zusammen, was das Auditorium dachte: Die illustre Gästeschar aus Mitgliedern aller Altersklassen, Politikern, Würdenträgern, und Amtsinhabern musste nicht einmal zur Ruhe gerufen werden – einmalig in der Geschichte der Herrenabende und ein Gradmesser für den Vortrag und den Stellenwert des Vortragenden. Er bedankte sich im Namen der Zuhörer für diesen Höhepunkt des Abends.

Eine Sammlung für drei Schlutuper Einrichtungen ergab 1.167 Euro und wurde vom Gemeinnützigen Verein auf 1.500 Euro aufgestockt. Hierbei wurde die Entscheidung der Landesregierung kritisiert, mit der Ausrichtung der 30 Jahrfeier der Grenzöffnung den Schwerpunkt in Kiel zu setzen und nicht in Lübeck. Die Versammlung bestärkte den Gedanken, die Ehrenamtlichen in Schlutup mit einer Spende für eine große Grenzöffnungsfeier in 2019 zu unterstützen. Auch das Familienzentrum und der Städtische Kindergarten Schlutups profitieren von der Sammlung.

Nach dem offiziellen Teil gegen 22 Uhr verblieben viele Gäste in der Vereinsgaststätte des TSV Schlutup und es ergaben sich angeregte Gespräche, Kontakte wurden geknüpft und der Verein konnte seine Mitgliederzahl durch elf Beitritte nachhaltig über die 500er Mitgliedergrenze schieben. Eine Erfolgsgeschichte in Schlutup nimmt seinen Lauf. Erst um 3 Uhr in der Früh konnte der Wirt Fabian Schmidtke zufrieden die Türen abschließen – bis kommenden Freitag, dann findet der 3. Schlutuper Damenabend des GV Schlutup statt.

Der Vereinsvorsitzende Achim März, der an diesem Abend auch die neue Direktorin der Gemeinnützigen Angelika Richter begrüßen darf, dankte dem Gastredner ausgesprochen herzlich für seine weite Anreise aus Luxemburg und für seinen ehrenvollen Besuch mit einem Schlutup-Buch und mit Marzipan eines namhaften Lübecker Herstellers.

20.09.2018

500 Euro für den Apfelgarten der Willy-Brandt Schule

Der Gemeinnützige Verein Lübeck-Schlutup e.V. wurde von der Propp Stiftung gebeten, den Apfelgarten der Gemeinschaftsschule Willy-Brandt finanziell zu unterstützen. Die Propp Stiftung unter Leitung von Klaus-Michael und Silvia Propp fördert die Schlutuper Gemeinschaftsschule schon länger in Fragen der Entwicklung von Kompetenzen bei Schülern.

Der Lübecker Hanse-Obst e.V. hat das Projekt eines Apfelgartens gemeinsam mit der Willy-Brandt Schule aus der Taufe gehoben. Schüler haben hier die Gelegenheit, sich mit dem Leiter der Obst-AG Ulrich Praedel und Heinz Egleder von Hanse-Obst den wichtigen Fragestellungen einer ökologischen Bewirtschaftung eines Gartens mit Obstgehölz auseinander zu setzen.

Der Gemeinnützige Verein Lübeck-Schlutup e.V. fördert diese ausgesprochen wichtige Bildungsinitiative sehr gerne und übergab am Donnerstag einen Scheck über 500 Euro für die Verwirklichung weiterer Pläne an Silvia Propp und die Schulleiterin der Willy-Brandt Schule Alexandra Hase-Rodriguez. Diese nehmen die Zuwendung mit Freude und Dank entgegen.


   

"Der Gemeinnützige Verein wird auch zukünftig fördern und fordern wenn es dem Stadtteil Schlutup, seinen Bürgern, Vereinen und Institutionen hilft", sagt der Vorsitzende Achim März. "In dieser Tradition hat der GV seit seiner Gründung in 1903 unzählige Projekte vorangetrieben, unterstützt und zu einem positiven Abschluss verholfen. Die Gemeinschaft des GV Lübeck-Schlutup e.V. wächst beständig. Derzeit erfreuen sich 485 Mitglieder daran, ein Teil dieser gesellschaftspolitisch wichtigen Einrichtung zu sein."

25.03.2018

Schlutup: Zustimmung zum Kühne-Projekt

Ausgesprochen großes Interesse an der Zukunft der Freifläche in bester Schlutuper Lage zog am Samstag sehr viele Menschen in den Schlutuper AWO Treff. Der Gemeinnützige Verein Schlutup e.V. hatte, unterstützt von der Schlutuper Runde, zu einem Abbruchfest eingeladen.

 

Die Kühne Industriebrache, direkt neben dem AWO Treff gelegen, ist nun Geschichte – so begann Achim März, Vorsitzender des GV, die Veranstaltung. Bereits um 8 Uhr wurde von den AWO Unterstützern ein großes Zelt aufgebaut, die Grills positioniert, das Kuchen Buffet eingerichtet und die Technik vorbereitet. Der Eigentümer, Bernd Kühne-Oertel hatte viele Informationen über das beabsichtigte Bauprojekt dabei. "Mensch ist der Mann sympathisch", wurden Reaktionen zitiert. "Auf eine sehr bürgernahe Art und Weise versteht es der Eigentümer, die Gäste für seine Ideen zu begeistern", so Achim März, Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins.

Auch kritische Fragen, wie zum Beispiel "Ist denn das auch für uns Schlutuper Bürger bezahlbar?", wurden sofort mit Zahlen belegt, welche zum jetzigen Zeitpunkt eher einer Schattenrechnung entsprechen, so Frank Sadowsky, der Investor. Es gäbe noch zu viele Einflussfaktoren, die derzeit seriöse Zahlen nicht zulassen. Baukosten um die 1800 Euro pro Quadratmeter seien jedoch nicht unrealistisch.

Das geplante Mischgebiet, zum Teil in ökologischer Holzständerbauweise errichtet, wird aus sieben unterschiedlichen Haustypen bestehen, die sowohl altengerechtes Wohnen, als auch altersübergreifendes Wohnen, Reiheneigenheime und Mietwohnungen beinhalten wird. Eine Tiefgarage für etwa 200 Autos soll den geplanten 130 Wohneinheiten quasi in den Keller gebaut werden. Das Gelände gibt diese Lösung hervorragend her. Einzig ein Streifen am Palinger Weg wird derzeit noch mit der Bauverwaltung verhandelt. Auf einem ehemaligen Parkplatz Kühnes, welcher in direkter Verlängerung vorhandener Bebauung steht, sollte zwischen die Fjordhäuser ein Mittelpunkt für die gesamte Wohnanlage entstehen, ein kleiner Platz zum Treffen und Verweilen. "Hoffen wir auf eine lösungsorientierte Haltung der Politik und der Verwaltung, um das attraktive Konzept in Gänze umsetzen zu können", so Achim März.

Mehrfach aufbrausender Applaus der mehr als 150 Besucher ist ein eindeutiges Votum für die Realisierung. Als ein Besucher aufsteht und sagt: "Endlich ist dieser Schandfleck Vergangenheit und toll, welch zukunftsorientierte Lösungen angeboten werden", gibt es viel Zustimmung. Er selbst würde sich gerne von seinem großen Haus mit Garten trennen und seinen Lebensabend in Zufriedenheit in dem Wohnprojekt verbringen.

Zahlreiche politische Vertreter hatten sich eingefunden. Dr. Carsten Grohmann, neuer CDU Ortsvorsitzender Schlutups äußert sich ebenfalls ausgesprochen positiv. "Die Realisierung wäre ein Segen für Schlutup. Ein Wachsen der Einwohnerzahl - insbesondere auch durch Zuzug junger Familien - wird auch die Infrastruktur neu beleben." Ergänzt von einem weiteren Gast: "Früher hatten wir drei Schlachter im Ort und heute müssen wir Schlutup verlassen um Fleisch- und Wurstwaren zu erwerben."

Thomas-Markus Leber, Baupolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und Mitglied im Bauausschuss, zeigte sich nach der Präsentation und einem vertiefenden Gespräch mit dem Eigentümer tief beeindruckt von dem Projekt. "Ein ungewöhnlicher Ansatz, ungewöhnliche Materialien und Konzepte, viele unterschiedliche Nutzformen und Funktionalitäten – das begeistert. Hier wird ein Projekt mit viel Augenmaß großartig in die örtlichen Gegebenheiten eingefügt. Für Schlutup wird dieses Leuchtturmprojekt eine Initialzündung bedeuten, es eröffnet Perspektiven und Synergieeffekte, von denen alle Schlutuper profitieren werden. Soviel positiver Rückhalt in der Bevölkerung ist beachtlich und muss politisch unterstützt werden."

Detlev Stolzenberg, Vorsitzender der Wählerinitiative "Die Unabhängigen" zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung und drückt den Protagonisten die Daumen für eine schnelle Realisierung des Projektes.

Die erste Etappe der Neugestaltung, der Abriss der Industriebrache, ist in wenigen Wochen abgeschlossen. Eine zügige Planung ist nun die Voraussetzung für eine schnelle Realisierung. "Alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass sich offene Fragen gemeinsam klären lassen und das mit dem Wohlwollen aller für den Fortschritt verantwortlichen Instanzen, in absehbarer Zeit für den kleinsten Stadtteil Lübecks eine wunderbar positive Entwicklung seinen Lauf nehmen wird", so März.