Tochterverein der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit
  • Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit - Ihr GV Schlutup Team

GV Jahresbericht 2013

Veranstaltungen im Rahmen Stadt der Wissenschaft 2013

Schlutup wird für sein Engagement mit dem Publikumspreis der Bürgerakademie geehrt, weil auch 2013 viele Veranstaltungen zur Wissensbereicherung auf die Beine gestellt werden. Ein Flyer hierzu findet reißenden Absatz, die 11 Veranstaltungen werden dankend angenommen. 

Es ist auch im Jahr 2013 gelungen Schlutup positiv in die öffentliche Wahrnehmung zu bekommen und unser Ansehen zu befördern. Den  Schlutupern eilt mittlerweile ein Ruf voraus, der einmalig scheint. Als Stadtteil mit einer intakten Struktur, einem sehr aktiven Vereinsleben, einer tollen Umgebung und einem hohen Wohnwert wird er immer öfter auch so wahrgenommen. Diese Außenwahrnehmung wurde den Schlutupern auf der  letzten Stadtteilkonferenz von und mit Dr. Hammschmidt sehr positiv vor Augen geführt.

Neuwahlen im GV

Ernst-Otto Reimann wird als Beisitzer in den Vorstand des GV gewählt und löst Michael Winckelmann ab, dem für sein Wirken Dank gesagt wird. Ernst-Otto Reimann wird die Arbeit rund um das Archiv des GV unterstützen.

Der Vorstand des GV wird um eine Beauftragte zum Thema „Bildung“ erweitert. Der Vorstand stimmt einem Antrag zu, dass Frau Elke Woitke sich im Namen des GV Schlutup bei Behörden und Ämtern für die bildungspolitischen Themen Schlutuper Kinder und Jugendlicher Gehör verschaffen wird und an regelmäßigen Treffen in der Willy-Brand-Schule „Bildung in Schlutup“ teilnimmt.

Frau Woitke sieht ihr Engagement in Bildungspolitischen Fragen und bezieht sich auf die Zusammenarbeit des Jugendzentrum Zollhaus mit der ortsansässigen Willy Brandt -Schule. Diese arbeiten jetzt besser zusammen. Es wird demnächst ein Familienzentrum auf dem Gelände der Schule entstehen. Die städtische Kita ist bereits dorthin umgezogen. Ein Ziel wäre es, wenn der GV auch Jugendliche als Mitglieder  begrüßen könnte. Wichtig ist es die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie stehen und deren Bedürfnisse zu diskutieren, zu tolerieren und zu befördern.

Herrenabend 2013

Der 65. Herrenabend war mit 165 Gästen rekordverdächtig. Als Gastredner konnte Frau Renate Menken gewonnen werden. Es wurden 1.043,00 €  gesammelt und  vom GV auf 1.500,00 €  aufgestockt und zu gleichen Teilen an die St.Andreas Gemeinde für soziale Zwecke und an den Städtischen Kindergarten sowie an die Jugendfeuerwehr Schlutup gespendet.

Weihnachtsmarkt 2013

Leider stand der GV mit seinem Punsch- und Glöggstand etwas abseits, somit sind lediglich 400 € Reinerlös erwirtschaftet worden – etwa halb so viel wie im Vorjahr. Das Geld geht erst einmal auf das Konto des GV – bis sich ein dringender Verwendungszweck ergibt.

Archiv des GV

Seit einigen Jahren residiert der GV in zwei kleinen Räumen mit ca. 20 qm, einer ehemaligen Kindertagesstätte, in einem Keller eines Wohnblocks in der Westphalstraße. Die Miete von 50 €/Monat kann der GV sich gerade leisten.

Im vergangenen Jahr kann die Trave auf den Gemeinnützigen Verein  zu und bot an,  die Gesamtfläche für umgerechnet etwa 4.000 €/Jahr zu mieten – wobei die unkalkulierbaren Nebenkosten für die Energie, die Summe hätten sich erhöhen können. Der Vorstand des GV war sich schnell einig und musste dieses Angebot ausschlagen. Es wurde nach Alternativen Ausschau gehalten – und es sah für kurze Zeit so aus, als hätte der GV diese gefunden. Jedoch hat die überraschende Insolvenz des Vereins Lübecker Kegler dem GV einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ein erneutes Angebot der Trave liegt vor. Jedoch gibt es nun einen weiteren Interessenten, sodass es auch hier keine abschließende Sicherheit gegeben ist.

Weitere Aktivitäten in Kurzform

Koordination von verschiedenen Veranstaltungen für die Mitglieder des GV.

Höhepunkt war die Fahrt ins Schweriner Staatstheater zur „Csardasfürstin“, organisiert durch Jürgen  Schreiber.

Organisatorische Unterstützung eines Lichtbildvortrags von Bernard Mende

Unterstützung der Fotoausstellung „Der richtige Moment“ im Schaak-Haus.

Organisatorische Unterstützung eines Orgelkonzertes in St. Andreas, mit  wissenschaftlichen Erläuterungen zur Orgel, von und mit dem Organisten Norbert  Drechsler.

Organisatorische Unterstützung eines Vortrags des Bergungskapitäns a. D., Heinrich  Detlev, „Wie kommt die Bohrinsel in den Atlantik“.

Aktive Teilnahme an der Stadtteilkonferenz von Dr. Hammschmidt mit Bericht des GV  aus Vorjahr.

Organisatorische Unterstützung eines Vortrags vom Flüchtlingsbeauftragten Stefan Schmidt.

„Auf den Spuren des Wellenlauf“ – Besuch der Werkstatt des Künstlers Winni Schaak.

Altstadtführung im Domviertel von und mit Sigfried Kath.

Unterstützung der Ausstattung des TSV Schlutup mit gebrauchten Möbeln.

Wechselnde Bilderausstellung im Schaufenster des Plus-Marktes, bestückt aus dem  Archiv, vorbereitet und ausgehängt durch Ernst-Otto Reimann.

Organisation und Durchführung der zweiten Historischen Ortswanderung mit Lorenz  Friedrich

Organisation und Durchführung „Spaziergang rund um Schlutup“ von und mit Ernst-Otto  Reimann.

Koordination der Mängelbeseitigung am Schlutuper Marktplatz.

Unterstützung der Einweihung eines Gedenksteines an die Sturmflut von 1872 von  Günter Steffen.

Vorträge zur Schlutuper Geschichte mit Unterstützung durch das Archivs des GV und  den AWO-Treff Schlutup, moderiert und durchgeführt von Lorenz Friedrich und Gabi  Ruch.

Teilnahme Elke Woitkes an der Schlutuper Bildungsrunde in der Willy Brandt Schule.

Mitgliederwerbung - der Zulauf neuer Mitglieder ist ungebrochen – etwa 380 Frauen und  Männer halten dem GV aktuell die Treue.

Teilnahme und zeitweise Moderation der Schlutuper Runde, einem Bündnis aus 20 Vereinen, Verbänden und Institutionen, die sich aktiv an der Entwicklung unseres schönen Schlutups beteiligen.

Verschiedenes

Frau Dilba und Frau Schröder wurden von der Stadt für die  Funktion Stadtentwicklung betraut. Frau Dilba stellte am 10. März auf der Stadtteilkonferenz eine Präsentation mit dem Entwicklungspotential vor. Frau Dilba zeigt in ihrer Präsentation u.a. die Industriebrache Kühne und den verfallenden Bahnhof. Frau Dilba wird versuchen von der Stadt aus nochmals mit der Firma Kühne in Kontakt zu treten, um zu erfahren, was mit dem Gelände geschehen soll. Es gab seiner Zeit schon mal einen Architektenwettbewerb zu diesem Gebiet. Frau Dilba zeigt auch das Potential Schlutup touristisch zu erschließen. Sie weist hierbei u.a. auf den Schlutuper Hafen hin, wo z.Bsp. Hausboot- Ferienwohnungen liegen könnten.

Die Kontaktaufnahme zur Fa. Kühne erfolgt und der GV übernimmt die Kommunikation mit einem Vertreter der Firma.